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Wissenswertes  >Flöhe

Flöhe - nicht nur lästig

 

Flöhe sind Insekten, die außer in der Antarktis auf jedem Kontinent vorkommen. Anstelle von Flügeln besitzen sie Sprungbeine. Ihr nur wenige Millimeter langer brauner Körper ist seitlich abgeflacht.

Die Nahrung des erwachsenen Flohs besteht ausschließlich aus Blut. Sie können bis zum 20fachen ihres Körpergewichtes an Blut zu sich nehmen. Ein Teil davon wird fast unverdaut in schwarzen bis rotbraunen Würstchen wieder ausgeschieden. Diese lassen sich im Fell des Opfers leichter finden als die Flöhe selbst. Wenn man diese Würstchen auf einem weißen Papier mit Wasser befeuchtet, entsteht ein roter beweisender Fleck.

Der Katzenfloh ist der häufigste Parasit bei Hunden und Katzen. Er befällt bei Nahrungsmangel auch den Menschen kann sich aber dort nicht vermehren.

Nach jedem Flohstich beginnt die Haut des Wirtes zu jucken und sich zu röten. Die befallen Tiere fühlen sich unwohl und kratzen sich ständig oder beginnen sich zu benagen.

Flöhe können richtig krank machen, indem sie Blutarmut und Allergien (Flohspeichelallergie) auslösen sowie Bandwürmer (Dipylidium caninum) und Hautpilze übertragen.


>>Entwicklungszyklus

Die Flohentwicklung stellt einen komplexen Zyklus dar, der vom Ei über drei Larven- und ein Puppenstadium zum erwachsenen Parasit führt.

Die Eier werden von den erwachsenen in das Fell des Wirtes gelegt. Dort sind sie als kleine weiße Kügelchen zu sehen. Bei starkem Flohbefall spricht man vom
„ Salz und Pfeffer Syndrom“ (weiß - Eier, schwarz - Kot).
Ein Teil der Eier wächst am Wirt, der andere Teil fällt ab und entwickelt sich in der Umgebung zum erwachsenen Floh.

Beste Bedingungen für die Flohvermehrung sind Wärme, Feuchtigkeit, Fasern (Teppiche, Polstermöbel…) und die Anwesenheit entsprechender Wirte.
Entwicklungsdauer ca. drei bis vier Wochen.
Die Lebensdauer eines erwachsenen Flohs beträgt mehrer Monate.


>>Übertragung
Erfolgt durch direkten Kontakt von Tier zu Tier oder über die „verseuchte“ Umgebung.

Eine Behandlung der Lagerstätten muss daher unbedingt zusätzlich durchgeführt werden.


>> Therapie

Frontline® Spot on
Ampullen zum Auftragen auf die Haut im Nackenbereich. Der Wirkstoff ist für Mensch, Hund und Katzen ungiftig.

Die Wirkdauer beträgt bei der Katze fünf Wochen gegen Flöhe. Bei Hunden fünf Wochen gegen Zecken und zwei bis drei Monate gegen Flöhe.

Vor der ersten Anwendung sollten Katzen mindestens 12 Wochen und Hunde zehn Wochen alt oder mindestens einen Kilo schwer sein.

Frontline® Spray
Dieser muss monatlich aufgetragen werden. Er kann auch an Welpen und bei trächtigen und säugenden Müttern angewendet werden.

Advantage® Spot on
Sollten alle drei bis vier Wochen in Nacken aufgetragen werden. Sie wirken gut gegen Flöhe aber nicht gegen Zecken.
Vor der ersten Anwendung sollten Katzen mindestens acht und Hunde sechs Wochen alt sein.

Advantix® Spot on
Wirkt hervorragend gegen Flöhe, Zecken und Sandmücken.
Nur für den Hund.
Anwendung alle vier Wochen wiederholen. Darf nicht bei Welpen unter 7 Wochen oder 1,5 kg Körpergewicht angewendet werden.

Advocate® Spot on
Wirkt hervorragend gegen Flöhe, Zecken und Milben.
Nur für den Hund.
Anwendung alle vier Wochen wiederholen.

Program® Tabletten bzw. Suspension
Durch den Darm gelangt der Wirkstoff in das Blut. Der Floh nimmt ihn beim Saugen auf. Die vom Floh gelegten Eier können sich nicht mehr weiter entwickeln.
Die Tabletten oder Suspension sind monatlich anzuwenden und eine Floprophylaxe.

Program® Suspension als Injektion bei Katzen
Gilt für Katzen über vier Kilo Körpergewicht und reicht bis zu sechs Monaten.
Darf nicht beim Hund angewendet werden.

Nicht angewendet werden sollten:

Flohbekämpfungsmittel, die Sie im Handel erhalten. Ihre Wirkung ist leider nicht ausreichend, da entsprechend wirksame Präparate rezept- und apothekenpflichtig sind und nur bei Ihrem Tierarzt erhält sind.

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